Finanzielle Unabhängigkeit – Diese Dinge sorgen dafür, dass Du sie nicht erreichst

Die Finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen ist für viele Menschen das langfristige Ziel.  Finanzielle Unabhängigkeit bzw. die finanzielle Freiheit ist auch bei mir ein langfristiges Ziel, jedoch darf man niemals unterschätzen, wie schwierig und langwierig der Weg zu diesem Ziel ist. Das finanzielle Hamsterrad kann nicht so leicht verlassen werden.

Zudem will niemand, dass Du finanziell frei wirst. Der Staat will es nicht (Du sollst für den Staat ein Leben lang schuften), die Gesellschaft will es nicht (Neid) und die Finanzindustrie will es auch nicht.

Was ist finanzielle Unabhängigkeit?

Die finanzielle Unabhängigkeit wird sicherlich von jedem persönlich anders definiert. Meine Definition von finanzieller Unabhängigkeit ist die folgende:

„Finanzielle Unabhängigkeit ist für mich, wenn ich meine laufenden Rechnungen aus laufenden und passiven Nebeneinnahmen bezahlen kann“

Dabei ist für mich nicht nur die reine Möglichkeit (rechnerisch) entscheidend, sondern ich möchte gleichzeitig auch meinen Lebensstandard beibehalten. Ein Frugalistenleben kommt für mich nicht in Frage.

Finanzielle Freiheit ist nicht gleichbedeutend mit Geld ohne Arbeit!

Wer finanziell frei sein möchte, der sollte sich Gedanken darüber machen, warum er das möchte. Viele Menschen sind der Ansicht, dass sie nie wieder Arbeiten müssen, wenn sie finanziell frei sind.

Das ist in der Regel nicht der Fall. Dazu später mehr.

Motivation

Die Frage ist aber auch, warum will man überhaupt die finanzielle Unabhängigkeit erreichen? Will man nur am Strand liegen oder will man trotz finanzieller Freiheit weiter arbeiten gehen? Was ist die Motivation hinter diesem Ziel?

Meine Motivation:

Ich arbeite gerne und viel. Dennoch möchte ich meine finanzielle Abhängigkeit, von meinem normalen Job, reduzieren. Denn Unabhängigkeit ist mir enorm wichtig. Sie erlaubt einem viele Freiheiten und wer mehrere Standbeine hat, der kann nicht so leicht durch eine Kündigung des Arbeitgebers oder andere Situationen aus der Bahn geworfen werden.

Außerdem ermöglicht ein Nebeneinkommen einen sehr entspannten Umgang mit diversen Situationen und wer nicht abhängig ist, der hat eine deutlich bessere Verhandlungsposition.

Gibt es finanzielle Freiheit überhaupt?

Finanzielle Freiheit wird heute gerne verwendet, um lukrative Produkte zu vermarkten:

„Kaufen Sie dies und sie werden finanziell frei“

Doch gibt es finanzielle Freiheit überhaupt?

Ich glaube, dass es keine wirkliche finanzielle Freiheit gibt. Warum? Nun egal, welche Einnahmequelle man sich erschließt (Immobilien, Dividenden, Internetseiten, Geschäftsbeteiligungen …), diese Einnahmequellen müssen in der Regel weiter bearbeitet werden, damit sie nicht versiegen.

Dividendendepots müssen gemanagt werden, Immobilien bewirtschaftet werden, Internetseiten müssen auf Stand gehalten werden, um weiter profitabel zu bleiben.

Mir ist noch keine Möglichkeit bekannt, die vollständig auf Autopilot Geld verdient.  Daher ist die finanzielle Unabhängigkeit nicht gleichbedeutend mit einem Einkommen ohne Arbeit! Wer nicht an seinen Einkommensquellen arbeitet, wird diese langfristig verlieren oder zumindest nicht wesentlich steigern.

Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Es gibt hier sicherlich viele Ansätze. Ich werde Dir meine Gedanken zu dem Thema mitteilen. Grundsätzlich gibt es aus meiner Sicht mehrere Punkte, die zur Erreichung von finanzieller Unabhängigkeit in Frage kommen:

Die größten Geldvernichter vermeiden

Ich selbst habe viel Geld für Dinge ausgegeben, die ich heute so nie wieder kaufen würde. Ein neues Auto hier, ein teures Handy da. Man kann leicht Geld ausgeben, wenn dieses auf dem Konto rum dümpelt. Hier meine Liste der größten Geldvernichter:

Das Auto

Die deutschen lieben ihre Fahrzeuge und geben Unsummen für teure Luxuskarossen aus. Ich habe ebenfalls nach dem Start in mein Berufsleben ein neues Fahrzeug gekauft. Hier wird man schnell 30.000€ und mehr los.

Meiner Meinung nach ist das Auto der größte Geldvernichter unserer Zeit. Das schlimme daran: Es ist heute so furchtbar einfach, sich ein Fahrzeug zu kaufen, das eigentlich viel zu teuer ist. Die Banken der Autoindustrie geben nahezu jedem einen Kredit, der ein Fahrzeug kaufen möchte.

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Hier fuhr fast niemand ein neues Auto. Die meisten Menschen fuhren gebrauchte Fahrzeuge. Es war schlicht zu teuer, denn es gab nahezu keine Kredite (wie heute). Hier ein Bild über die Verschuldung der Privathaushalte für Fahrzeuge:

Autokredite steigen stetig an und sind ein Grund dafür, dass finanzielle Unabhängigkeit von vielen nie erreicht wird. Die finanzielle Freiheit ist nur schwer zu erreichen, wenn man sein Leben lang Autokredite abzahlt.

Finanzielle Unabhängigkeit und Autokredite (https://www.federalreserve.gov/)

Viele Menschen arbeiten heute jahrelang, um ihr Auto abzuzahlen und dann nach 4 Jahren ein neues zu kaufen, das sie dann wieder abzahlen müssen.

Und wofür? Für ein bisschen mehr Komfort? Natürlich ist ein dicker Q7 komfortabel. Allerdings kaufen viele Menschen diese Fahrzeuge, um anderen zu zeigen, wie viel Geld sie haben. In Wirklichkeit haben diese Menschen häufig weniger Geld als Du oder ich. Der Grund ist das viel zu teure Fahrzeug.

Natürlich muss jeder am Ende selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt.

Ich kaufe heute nur noch gebrauchte Fahrzeuge. Wer ein 2-3 Jahre altes Auto kauft, der spart schnell 50% und mehr. Das ist leicht verdientes Geld, das ich gerne mitnehme.

Teure Abos

Abos sind der 2. Grund, weshalb die finanzielle Unabhängigkeit niemals erreicht wird. Kleine Beträge summieren sich zu enormen Summen auf. Ein Netflix Abo, ein viel zu teurer Handyvertrag (alles über 20€ im Monat ist für mich teuer) oder andere Abos.

Heutzutage kann man so ziemlich alles abonnieren, sogar Rasierklingen und Klopapier (Amazon Partnershop)!

Die finanzielle Unabhängigkeit kann nicht erreicht werden, wenn jeden Monat hunterte Euro in Abos gesteckt werden

Finanzielle Unabhängigkeit und Abos (Bildquelle Amazon.com)

Ich kenne Menschen, bei denen diese Abos sich zu vielen hundert Euro im Monat aufsummieren. Dieses Geld ist einfach weg.

Wer die finanzielle Unabhängigkeit anstrebt, der kann sich mal mit seinen Abos beschäftigen. Sind alle Abos noch sinnvoll? Vielleicht gibt es günstigere Alternativen oder die Abos werden nicht mehr benötigt? Hier empfiehlt es sich, ein sogenannten Haushaltsbuch (Wikipedia) zu führen, um eine gute Übersicht über die Kosten zu haben.

Versicherungen und teure Renten- und Finanzprodukte

Viele Versicherungen machen Sinn und schützen Dich vor diversen finanziellen Risiken. Dennoch sollte man regelmäßig überprüfen, ob die Versicherungen so noch sinnvoll sind.

Benötigst Du wirklich noch eine Vollkasko Versicherung für Dein Auto?  Gibt es günstigere Versicherungen für Dich? Dies kannst Du auf Seiten, wie Check24 überprüfen. Mindestens einmal im Jahr gehe ich meine Versicherungen durch und schaue, ob sich günstigere Alternativen finden. Auch bei der privaten Haftpflichtversicherung kann man häufig noch ein paar Euro sparen.

Was hast Du sonst noch für Versicherungen? Sind diese wirklich sinnvoll? Man gut und gerne 500-1000€ im Monat für Versicherungen ausgeben. Man sollte jedoch nie vergessen, dass jede Versicherung statistisch teurer ist, als das Risiko selbst zu übernehmen und Geld zurückzulegen.

Ich zahle ca. 500€ im Jahr für meine Versicherungen (Kranken- und Pflegeversicherung ausgenommen). Diese decken die größten Risiken ab.  Natürlich musst Du selbst entscheiden, welche Risiken Du tragen möchtest und welche nicht.

Zusätzlich zahlen viele Menschen in überteuerte Produkte zur Rentenabsicherung ein. Natürlich ist eine Vorsorge enorm wichtig. Besonders im Alter kommen auf die meisten Menschen enorme Finanzlücken zu. Hierzu habe ich einen Beitrag mit dem Titel „Wie viel Geld braucht man im Alter“ geschrieben. Denn die Rentenlüge ist ein ernst zunehmendes Thema.

Ich bin ein Freund davon, meine Altersvorsorge zu 100% selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin der Meinung, dass ich nicht nur deutlich mehr aus meinem Geld herausholen kann, sondern habe auch extrem viel Spaß an der Geldanlage.

Sonstige Kredite

Bei jeder Möglichkeit werden einem heute Kredite angeboten (o% Finanzierungen z.B. bei Media Markt). Hierdurch werden viele Käufe getätigt, die sich die Menschen eigentlich nicht leisten können. Die Folge ist, dass jeden Monat immer weniger Geld übrig bleibt und die Menschen sich Dinge anschaffen, die sie weder benötigen noch finanziell tragen können.

Ich finde das ist eine furchtbare Entwicklung und die leidtragenden sind die Menschen, die sich einen kleinen Traum erfüllen möchten, und diese Produkte kaufen (zum Beispiel einen viel zu teuren Fernseher).

Geld Sparen

Wer die Kosten im Griff hat, kann sich mit dem Geld sparen beschäftigen. Die Sparquote (gespartes Geld im Verhältnis zu Einnahmen) ist ein entscheidender Faktor bei der Erreichung der finanziellen Unabhängigkeit. Je höher die Sparquote ist, desto schneller kann man finanziell frei werden. Meine aktuelle Sparquote liegt bei rund 20%. Ich versuche zusätzliche Einnahmen stets in höhere Sparquoten zu überführen, indem ich die Hälfte von zusätzlichen Einnahmen Spare und die andere Hälfte für mich verwende.

Natürlich ist die Sparquote stark von der Person und der finanziellen Ausgangslage abhängig. Wer nichts spart, der wird die finanzielle Freiheit nur schwer erreichen können.

Sparen ist langweilig. Sparen ist nicht sexy. Aber Sparen gehört zum 1×1 von finanziell erfolgreichen Menschen. Wer mehr Geld verdient als er ausgibt, kann nicht anders, als langfristig reich zu werden. Ich parke mein Geld zunächst auf einem Tagesgeldkonto. Ein Tagesgeldkonto gibt heute zwar kaum noch Zinsen, dennoch ist ein solches Konto sinnvoll. Denn das Geld wird dort „geparkt“ und erzielt zumindest eine etwas höhere Rendite als auf dem Girokonto. Einen Vergleich über die besten Tagesgeldkonten findest Du hier.

Geld Anlegen

Geld sparen ist ein entscheidender Schritt. Doch das Geld nur rumliegen zu lassen ist bei Inflation und niedrigen Zinsen keine gute Idee. Das Geld verliert jeden Tag an Kaufkraft. Die Inflation ist somit der große Feind der Sparer.

Geld sinnvoll anzulegen ist daher ein Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Hier ein paar Möglichkeiten für sinnvolle Geldanlagen:

Geld in Aktien anlegen

Die finanzielle Freiheit kann mit Geldanlage in Aktien erreicht werden.

Die finanzielle Freiheit kann mit Geldanlage in Aktien erreicht werden (Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/black-and-white-business-chart-computer-241544/ Autor: Lorenzo Gafaro)

Wer mit Aktien ein langfristiges Vermögen aufbauen möchte, der sollte sich zunächst tief mit der Materie beschäftigen. Ich konzentriere mich stark auf diesen Bereich und habe auf dieser Seite viele Beiträge zu dem Thema verfasst.

Zunächst sollte man sich mit den Grundlagen beschäftigen. Meiner Meinung nach gibt es keine günstigere Möglichkeit, als Bücher hierfür. Eine Empfehlung zu Büchern habe ich in diesem Beitrag über die besten Aktien Bücher verfasst.

Natürlich benötigt man einen guten Broker, um seine Strategie umzusetzen. Für viele Privatanleger sind Aktiensparpläne eine gute Form der Geldanlage. Was ein Aktiensparplan ist und wie man einen erstellt habe ich hier beschrieben.

Wer tiefer ins Detail gehen möchte kann sich meine Artikelserien zum Thema „Geschäftsberichte verstehen“  und „Investieren, wie Warren Buffett“ ansehen.

Alternativ ist vielleicht der „Börsenführerschein“ für den einen oder anderen interessant. Ich hatte ihn seiner Zeit mal getestet und bewertet.

Weitere Inhalte veröffentliche ich dazu auf meiner Seite über langfristiges Value Investing (externer Link).

Geld in Immobilien anlegen

Finanziell frei werden mit Immobilien

Finanziell frei werden mit Immobilien (Bildquelle: https://www.pexels.com/photo/house-luxury-villa-swimming-pool-32870/ Autor: Chris Goodwin)

Ich selbst habe lange mit dem Gedanken gespielt, mir in Köln eine 1 Zimmer Studentenwohnung zu kaufen, um sie dann zu vermieten. Generell sind Immobilien zum Vermieten sicher eine gute Möglichkeit, um die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Wer genügend Wohnungen in seinem Bestand hat, der kann theoretisch von den Mieteinnahmen leben.

Viele Menschen sind mit Immobilien zu enormem Reichtum gekommen. Allerdings ist es auch notwendig, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ansonsten wird man schlicht zu teuer einkaufen oder nur schlecht zu vermietende Objekte kaufen.

Ich beschäftige mich mit dem Thema schon länger, bin aber noch nicht aktiv geworden, weil ich mich hier noch nicht „wohlfühle“. Vor kurzem haben ich mir den aktuellen Bestseller von Thomas Knedel bestellt. Ich möchte das Thema nun weiter vorantreiben und werde auch ein paar Wohnungen besichtigen.

Geld in P2P-Kredite anlegen

Renditen von 10-15% pro Jahr kann man mit P2P-Krediten (Privat zu Privat) erzielen. Es gibt viele Anbieter. Ich habe einen kleinen Betrag, nach ausgiebiger Recherche der Anbieter, bei Bondora investiert. Zuvor habe ich mich aber im Internet in das Thema eingelesen. Auch hatte ich mir das vermutlich beste Buch (Amazon Partnershop) über das Thema bestellt und gelesen.

Generell sollte man sich immer zunächst informieren, bevor man sein hart verdientes Geld aus der Hand gibt!

Geld in Geschäftsbeteiligungen anlegen

Aktien sind natürlich auch Beteiligungen an Unternehmen. Dennoch gibt es auch die Möglichkeit, sich direkt an anderen Unternehmen zu beteiligen oder sogar eigene Unternehmen zu gründen. Gute Beispiele, die mir hierzu einfallen sind Eisdielen, Foodtrucks, Nachtclubs oder Fahrgeschäfte auf einer Kirmes.

Wer es schafft, sich hier ertragreiche Standbeine aufzubauen, der kann langfristig davon seinen Lebensunterhalt bestreiten und so seine finanzielle Unabhängigkeit erreichen.

Fazit Finanzielle Unabhängigkeit für Privatanleger

Dieses Thema wollte ich schon länger in einem Beitrag besprechen. Denn ich schreibe viel über Geldanlage, mit Aktien, und viele Menschen (so wie ich), die sich mit der Geldanlage befassen, haben die finanzielle Unabhängigkeit auf der Agenda. Ich denke nur wenige Menschen erreichen dieses Ziel langfristig. Anderen Menschen wiederum ist es egal, ob sie finanziell frei sind oder nicht. Das Thema ist eben individuell. Alex Fischer (finanziell frei) vom Dividendenalarm hat hierzu ein tolles Buch geschrieben, dass ich vor kurzem gelesen habe. Wenn Dich das Thema auch interessiert, dann kannst Du Dir das Buch einmal ansehen. Das Buch ist seinen Preis allemal wert und liefert für den Preis enormen Mehrwert:

Alex Fischer Buch: Finanzielle Freiheit

Alex Fischer Buch: Finanzielle Freiheit

Meiner Meinung nach ist die finanzielle Unabhängigkeit, dass seinen Lebensunterhalt, durch Nebeneinkünfte, bestreiten kann. Viele Menschen denken dabei daran, dass sie dann nie wieder arbeiten müssen und den ganzen Tag am Strang liegen können. Meiner Ansicht nach sind die meisten Nebeneinkünfte auch nicht ohne Arbeit aufrecht zu erhalten. Ein Aktiendepot muss gemanagt werden, eine Immobilie verwaltet werden und Geschäftsbeteiligungen müssen geführt werden.

Man tauscht also Arbeitszeit gegen Arbeitszeit.

Für mich ist das spannende an Nebeneinkünften, dass sie meine finanzielle Abhängigkeit reduzieren. Man kann viel entspannter mit dem Chef verhandeln, wenn man auf sein Wohlwollen nicht angewiesen ist. Man hat eine deutlich bessere Verhandlungsposition und kann durch zusätzliche Einkünfte seinen Lebensstandard verbessern.

Ich denke ich könnte ohnehin nicht den ganzen Tag am Strand liegen und nichts tun. Ich würde mir vermutlich andere Projekte suchen, wo mit ich mich beschäftigen könnte.

Natürlich bleibt am Ende jedem selbst überlassen, ob er die finanzielle Unabhängigkeit erreichen möchte oder nicht. Kolja von “Aktien mit Kopf” hat hierzu auch ein tolles Video erstellt:

Schreib es doch mal unten rein: Ist die finanzielle Freiheit Dein Ziel? Wie gehst Du sie an?

Liebe Grüße

Aktien kaufen

[Titelbild: Pexels.com https://www.pexels.com/photo/person-raising-hands-mid-air-sidewards-while-standing-on-gray-steel-railings-680257/ Autor: Sanketh Rao]

7 Comments. Leave new

Hallo Christian,

interessanter Artikel.

Ich stimme dir mit der Definition von finanzieller Unabhängigkeit zu. Es ist einfach ein Traum, wenn die Ausgaben durch Nebeneinkünfte bezahlt werden.

Wo ich dir nicht 100% zustimme ist der Satz:
„Man tauscht also Arbeitszeit gegen Arbeitszeit“
Ja, du musst trotzdem für dein Geld arbeiten. Aber oft ist der Zeitaufwand erheblich geringer, als bei einem normalen Angestelltenjob. Und du kannst die Zeit einteilen, wann du sie erledigst.
Also gibt es schon erhebliche Vorteile.

Deine Auflistung finde ich super.
Da ist für jeden etwas dabei.

Beste Grüße

Björn

Reply

Hallo Christian,

danke für deinen Beitrag den du sehr gut zusammengefasst hast! Du hast es realistisch beschrieben, indem du zuerst mit Konsumausgaben, dann Krediten und letztlich Investitionen gut die Prioritäten gesetzt hast! Auch dass ein Jeder selbst sein Ziel anders setzen wird finde ich auch sehr wichtig.

Björn hat recht – „Man tauscht also Arbeitszeit gegen Arbeitszeit“ ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Ich würde sagen man wechselt vom Arbeitnehmer (Angestelltenjob mit Chef) zur Selbstständigkeit. Ja, man darf oder wird weiter arbeiten – aber es ist dann deutlich freier und kann noch mehr Spaß machen.

Ich habe kaufmännisch 36 Jahre lang beruflich die Finanzen für kleinere oder größere Team verantwortet. Nebenbei habe ich aber früh begonnen mir eine Wohnung für den Eigenbedarf zu kaufen und meine Finanzen (Wertpapierdepot bei meiner Hausbank) zu pflegen – und mit 52, das war Herbst 2017 habe ich mein langfristiges Projekt mit der die finanzielle Unabhängigkeit begonnen.

Viel Erfolg weiterhin, Gelassenheit und Zufriedenheit wünscht dir
Bergfahrten

Reply
    Hamsterradblog
    January 26, 2018 3:54 pm

    Danke für deinen Kommentar.

    Gratulation. Das eigene Projekt hat sicher viele Vorteile und angenehme Seiten.

    Gruß und viel Erfolg

    Christian

    Reply

Sehr klasse.
Ich bin schon/erst seit 2011 vertieft in Aktien drin und – dank meiner hohen Anlagesumme (durch langjährige Arbeit und Sparen) – kann ich mit den Dividenden meine Nebenkosten decken.
Aber wenn ich immer wieder solche Artikel lese, bekomme ich eine innerliche Wut, weil ich weiß,dass da draußen noch soooo viele sind, die es noch nicht kapiert haben oder kapieren wollen, dass es ohne nicht geht und sie im späteren Alter dermaßen auf die Schnauze fallen.

Reply

Moin Christian,
ich sehe das mit der finanziellen Freiheit wie du. Es gibt sie nicht, bzw. nur für die, die kein Geld brauchen. Aber das geht in unserer Gesellschaft und unserem Wirtschaftssystem nicht. Deshalb schreibe ich auch über die finanzielle Unabhängigkeit. Die zu erreichen ist allerdings – gerade auch für Frauen – erstrebenswert.
Die Insolvenz von Boris Becker hat mich dazu schon fast getrieben, meine Gedanken zum Thema mal zu ordnen. Vielleicht ist das für deine Leser’innen auch interessant:
https://www.geldfrau.de/vermoegensaufbau/finanzielle-unabhaengigkeit-von-boris-becker-lernen/
Sonnige Grüße aus Hamburg schickt dir – Dani

Reply

Hände weg von übermäßigem und sinnlosem Konsum!
Die meisten Menschen werden niemals finanziell unabhängig sein, weil sie in jedem Euro den sie erhalten nur eine weitere Möglichkeit sehen, etwas zu kaufen (das sie eigentlich gar nicht brauchen)! Noch schlimmer ist es, wenn KEIN Euro reinkommt, der aber trotzdem ausgegeben wird 😉
Klasse Artikel!
Viele Grüße

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[…] möchtest dem „Hamsterrad“ entfliehen und finanzielle Unabhängigkeit erlangen? Mehr Freiheit und größere finanzielle Sicherheit spüren? Die Börse scheint für viele […]

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