Jetzt Geld in Gold anlegen? Meine Meinung zu Gold und Edelmetallen!

Heute schauen wir uns an, ob man sein Geld in Gold anlegen sollte oder nicht. Der Artikel ist Teil einer kleinen Reihe, wo wir mal über den Tellerrand schauen und andere Anlageobjekte besprechen. Denn prinzipiell liegt mein Fokus natürlich auf Aktien, aber ich halte es für zielführend sich generell finanziell zu bilden und für sich das beste rauszupicken. Wir werden daher neben Gold auch noch Immobilien und p2p-Kredite besprechen. Dann kannst Du für Dich entscheiden, was für die beste Strategie ist.

Doch die zurück zur Ursprungsfrage. Gold wird häufig als Absicherung gegen unruhige Zeiten oder zur Diversifikation empfohlen. Deshalb schauen wir uns nun ein paar Dinge zu Gold und anderen Edelmetallen an und Du kannst entscheiden, ob Du Dein Geld in Gold anlegen willst oder nicht.

Investieren in Gold – Was sagt die Historie?

Investieren in Gold hat historisch zu einer positiven Rendite geführt. Das Edelmetall stieg beispielsweise von 1968 bis 2016 von 35$ je Unze auf rund 1.300$ je Unze. Das entspricht einer ansehnlichen Rendite von rund 7% pro Jahr. Interessanterweise wird dieser Zeitraum bei vielen Goldportalen verwendet. Ich vermute, dass die Entwicklung in diesem Zeitraum besonders positiv ausgefallen ist. Ich habe mir deshalb noch weitere Dinge angesehen, doch starten wir einmal mit der optimistischen Darstellung von Goldportalen.

Performance Vergleiche werden häufig absichtlich falsch umgesetzt

Die Wertentwicklung von Gold wird im Netz gerne besonders positiv dargestellt. Gold Investoren sollten aber berücksichtigen, dass diese Darstellung wichtige Punkte vergisst.

Wertentwicklung von Gold besonders positiv dargestellt [Quelle: goldsilbershop.de]

Man kann schön erkennen wie diese Darstellung eine deutlich bessere Entwicklung, als die Aktienmärkte suggeriert. Natürlich steht extra dabei, dass die Entwicklung des Dow Jones keine Dividenden berücksichtigt. Weil dieser Vergleich hinkt, habe ich weitere Darstellungen mit dem „Total Return“ gesucht:

Die wahre langfristige Entwicklung von Investitionen in Gold kannst Du hier erkennen. Aktien und Anleihen sind langfristig klar die produktiveren Anlagen

Gold vs. Anleihen vs. Aktien [Quelle: marrotaonmoney.com]

Leider gibt es keine Darstellung, die den selben Zeitraum betrachtet. Aber in den letzten 200 Jahren sieht die Entwicklung nicht mehr ganz so positiv aus. Zudem kann man deutlich erkennen, dass für den vorigen Vergleich eine sehr positive Zeitebene verwendet wurde (siehe Roter Kreis ab 1968). Es ist natürlich legitim eine Darstellung für seine Zwecke besonders positiv darzustellen. Wir wollen jedoch nicht darauf hereinfallen.

Realrendite der letzten 200 Jahre Aktien, Anleihen und Gold

Die Realrenditen diverser Anlageklassen zeigt ein klares und eindeutiges Bild: Aktien sind die mit Abstand beste Anlageklasse zur Geldanlage.  Dies sollte man berücksichtigen, wenn man Geld in Gold anlegen möchte. Das ist natürlich kein Geheimnis und auch nichts neues.

Aber fragen wir uns an dieser Stelle einmal: Mit welcher Intention wollen wir Gold kaufen? Geht es hierbei um Rendite oder haben wir andere Gründe, wie die Absicherung gegen Inflation? Macht Investieren in Gold Sinn, wenn man dieses Ziel hat? Hier gibt es die Antwort.

Inflationsbereinigte Goldpreisentwicklung

Investieren in Gold und die Inflation [Quelle: sharelynx.com]

Investieren in Gold und die Inflation

Wie man erkennt, ist Gold eindeutig geeignet, um einen Inflationsschutz zu bieten. Natürlich gibt es immer Phasen, wo Gold stärker steigt, als die Inflation und umgekehrt. Grundsätzlich kann man aber festhalten, dass man Geld in Gold anlegen kann, wenn man das Ziel der Werterhaltung gegen die Inflation hat. Somit ist Gold für diesen Zweck meiner Ansicht nach geeignet!

Ist Gold als Krisenabsicherung geeignet?

Geld in Gold anlegen ist nicht risikolos. Auch Gold verlor im Finanzcrash über 30% an wert.

Geld in Gold anlegen – Entwicklung von Gold im Finanzcrash

Ich habe mal ein Bild der letzten drei großen Rezessionen und Börsencrashs angefügt. Man kann relativ deutlich erkennen, dass 1990 und 2008 Gold ebenfalls eingebüßt hat.  Im Crash 2008-2009 verlor Gold 33% an Wert und 1990 rund 10%. Im Jahr 2000 stieg es während dem Crash sogar um 10%. Allerdings muss man auch anmerken, dass Gold in den Jahren davor bereits um über 60% an Wert verloren hatte und die Gesamtbilanz deshalb mager aussieht.

Was man jedoch feststellen kann ist, dass Gold sich in diesen Phasen definitiv besser verhält als die Aktien, jedoch kann auch Gold in Rezessionen und Krisenzeiten an Wert deutlich verlieren. Ein effektiver Schutz gegen Börsencrashs ist Gold demnach für mich nicht.

Risiken bei Investitionen in Gold

Bei jeder Anlageklasse stehen für mich die Risiken im Vordergrund. Bei Aktien sind es die Unternehmen und die Weltwirtschaft. Wenn man Geld in Gold anlegen möchte, dann muss man sich mit den spezifischen Risiken von Gold befassen. Denn keine Geldanlage, auch keine Geldanalage mit Gold ist risikolos!

Risiko #1 – Angebot und Nachfrage

Gold ist und bleibt ein Commodity (Waren). Jede Ware hängt von dem Verhältnis aus Angebot und Nachfrage zusammen. Die Nachfrage nach Gold ist verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Beispielsweise ist der Bedarf von China einer der Treiber der Nachfrage und damit des Goldpreises. In China werden bei Hochzeigen Goldgeschenke hochgeschätzt. Aber es gibt noch andere Treiber der Nachfrage, wie die Industrie. Gold wird auch in vielen Produkten eingesetzt und ist somit ebenfalls teilweise von der wirtschaftlichen Situation abhängig.

Aber auch das Angebot kann durch steigende Goldpreise immer lukrativer werden und somit mehr Unternehmen motivieren, Gold zu fördern.

Risiko #2 – Steigende Zinsen

Wenn Du Dein Geld in Gold anlegen möchtest, dann solltest Du die Zinsen im Auge behalten. Denn als Edelmetall ist Gold zunächst ein unproduktiver Gegenstand. Je höher die Zinsen sind, desto unattraktiver wird Gold als Wertobjekt, da es keine Rendite abwirft.

Gold Rendite und Zinsen

Gold Rendite und Zinsen [Quelle: Merkinvestments.com]

Auf diesem Bild kann man diesen Sachverhalt gut nachvollziehen. Fallende Zinsen führten in der Vergangenheit zu steigenden Goldkursen. Steigende Zinsen führen eher zu fallenden Goldkursen. Da wir auf einem historischen Tief bei den Zinsen sind, ist zu befürchten, dass es irgendwann wieder höhere Zinsen gibt. Das dürfte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zunächst negativ auf den Goldpreis auswirken.

Risiko #3 – Steigender US-Dollar

Gold wird weltweit in US-Dollar gehandelt. Die Geldanlage mit Gold ist daher immer mit Währungstransaktionen verbunden. Je höher der Dollar im Verhältnis zu anderen Währungen steht, desto teurer ist es für Menschen Gold zu kaufen. Mit steigenden Kosten sinkt die Nachfrage und der Goldpreis. Zudem ist das Währungsrisiko auch bei bereits gekauften Goldbarren oder Goldmünzen real. Wenn Du also Gold im Tresor oder im Bankschließfach liegen hast, dann kann sich dein Vermögenswert auch bei steigenden Goldpreisen negativ entwickeln.

Natürlich ist das Währungsrisiko auch gleichzeitig eine Währungschance, denn man kann natürlich auch von der Entwicklung profitieren (z.B. bei fallendem Euro).

Risiko #4 – Goldverbot

Es klingt heute beinahe schon verrückt, aber der Besitz von Gold war tatsächlich über eine lange Zeit verboten. Der Besitz von Gold war strafbar, weil der Staat das Gold einkassiert hat um sich selbst in Währungskrisen zu finanzieren. So war in den USA von 1933 bis 1974 der Besitz von Gold mehr oder weniger Verboten. Das ist noch gar nicht so lange her!

Auch in Deutschland war Gold über 32 Jahre lang verboten (1923 – 1995).

In China wurde erst 2002 der Besitz von Gold für private Personen erlaubt.

Ich halte erneute Goldverbote nur für eine Frage der Zeit und hoffe, dass ich sie persönlich nicht erleben muss J

Zwischenfazit – Geldanlage mit Gold

Gold kommt für mich nach diesen Überlegungen daher nicht für den Vermögensaufbau in Frage. Der Grund ist eine schlechtere Entwicklung in der Historie. Für mich ist es nachvollziehbar, dass Produktivkapital langfristig deutliche Vorteile gegenüber Edelmetallen hat.

Dennoch finde ich Gold grundsätzlich für diverse andere Zwecke in Frage.

Gold kaufen als Währung

Ich bin nun wirklich kein Krisenbeschwörer. Ich glaube an den Kapitalismus, die Weltwirtschaft und den Frieden in Europa. Dennoch kann man sich die Frage stellen, was passieren würde, wenn wirklich einmal wieder ein Krieg ausbrechen würde.

Stell Dir vor Dein Geld ist plötzlich nichts mehr wert und Du möchtest Dir etwas zu essen kaufen. Womit bezahlst Du?

Bei Goldmünzen (und Silbermünzen) kann man sich sicher sein, dass diese im Zweifelsfall immer akzeptiert werden und vor allem ihren Wert halbwegs halten werden. Normales Geld kann plötzlich nahezu wertlos werden (wie die Vergangenheit mehrfach gezeigt hat).

Wenn man ein paar kleine Goldmünzen zuhause hat, kann man sich wenigstens das lebensnotwendige (auch im absoluten Krisenfall) kaufen.

Gold als Risikostreuung und Inflationsausgleich

Wie bereits gesehen kann Gold grundsätzlich einen Schutz vor Inflation bieten. Zusätzlich ist es aber auch möglich sein Vermögen zu diversifizieren.

Natürlich sollte einem bewusst sein, dass diese Diversifikation mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Lasten der Rendite geht. Besonders für sehr vermögende Menschen macht es jedoch Sinn das Kapital breit zu streuen und sich so vor Einzelrisiken abzusichern. Für ein 10.000€ Portfolio würde ich diesen Grund jedoch nicht sehen.
Natürlich bleibt es am Ende jedem selbst überlassen, wie und ob er sein hart erspartes Geld in Gold anlegen möchte.

Gibt es Alternativen zu Gold?

Als Alternativen zu Gold kommen natürlich diverse Klassiker in Frage.

Silber beispielsweise ist der kleine Bruder von Gold und die Probleme und Vorteile von Gold sind im Prinzip auch für Silber anwendbar. Dafür ist Silber deutlich stärker von der Industrienachfrage abhängig. Der Vorteil vom Silber liegt darin, dass man z.B. bei Silbermünzen (als Zahlungsmittel) leichter mundgerechte Häppchen zusammenstellen kann (Schon mal ein Brot mit einem Goldbarren bezahlt?).

Daneben gibt es noch Platin, Palladium, Rhodium und andere. Hier möchte ich nicht tiefer drauf eingehen. Je weiter man sich in diese Nischen bewegt, desto mehr muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen.

In Gold investieren – Welche Möglichkeiten gibt es?

Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, wenn man sein Geld in Gold anlegen möchte?

Gold physisch kaufen

Gold physisch zu kaufen ist sicherlich eine naheliegende Option. Man kann Gold sowohl lokal als auch online beziehen.

Gold als Investition ist für Kleinanleger mit Vor- und Nachteilen versehen.

Gold als Investition

Gold bei Degussa oder ähnlichen Dienstleistern kaufen

Es gibt diverse Händler für diese Art von Handel.

Gold kaufen ist besonders in größeren Mengen jedoch durchaus ein kleines Abendteuer. Denn man sollte sich Gedanken um den Transport und die Lagerung des Edelmetalls machen. Ein Diebstahl könnte hier teuer werden. Zudem sind solche Goldbestände bei Versicherungen in der Regel ausgeschlossen.

Der Vorteil daran, wenn man Gold physisch und lokal kauft ist, dass man (falls man mit Bar) bezahlt keine elektronischen Spuren hinterlässt. Dies ist besonders mit Hinblick auf das Goldverbot interessant.

Ich würde empfehlen nur seriöse Fachläden, wie eine örtliche Filiale von Degussa Gold oder vergleichbaren Anbietern zu wählen. Hier sind die Preise transparent und man wird definitiv nicht übers Ohr gehauen.

Gold online kaufen

Es gibt mittlerweile auch diverse Onlineangebote von Goldfachhändlern. Wer es bequem mag und die elektronischen Spuren nicht scheut ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Bei entsprechenden Mengen wird die Ware über einen Spezialtransport geliefert.

Als Onlinehändler sind Plattformen, wie GoldSilberShop.de
Jetzt bei GoldSilberShop.de Edelmetalle und Diamanzu bevorzugen. Bitte keine Goldbarren auf eBay oder sonstigen Plattformen beziehen. Die Gefahr von Betrug ist einfach zu groß.

Gold ETFs – Vorsicht!

Ein Gold ETFs sind sicherlich eine gute Möglichkeit, Gold im Depot abzubilden. Hier solltest Du neben den Kosten für den ETF vor allem darauf achten, dass das Gold physisch und real bezogen wird. Viele ETFs und ETCs (Schuldverschreibungen) werden auf den Märkten angeboten. Jedes Investment über diese Instrumente sollte nur nach voriger Information zu dem jeweiligen Produkt geschehen. Es gibt diverse Risiken der einzelnen Produkte.

Der wichtigste Punkt bei ETFs ist meiner Ansicht nach, dass das Gold wie bereits erwähnt real bezogen wird und nicht über Future Optionen (Terminkontrakte) nachgebildet wird. Denn Terminkontrakte müssen regelmäßig neu abgeschlossen werden, was sogenannte Rollkosten verursacht. Damit ist die Performance deutlich schlechter als die eigentliche Entwicklung des Rohstoffs.

Hier noch ein Artikel über die besten Gold ETFs und ETCs.

Goldminen Aktien

Man kann indirekt Geld in Gold investieren, indem man Goldminen Aktien kauft. Hier sollte man sich mit den Unternehmen beschäftigen oder einen ETF zu Goldminen Unternehmen auswählen. Generell gilt bei Goldminen Aktien:

Günstige Herstellungskosten und niedrige Schulden zeichnen gute Unternehmen aus. Diese Dinge sind natürlich nur nach etwas Fleißarbeit nachzuvollziehen.

Generell gilt bei Goldminen ETFS:

Man sollte auf die Zusammensetzung achten. Häufig werden die Unternehmen nach Kriterien ausgewählt, die nicht nur auf Gold bezogen sind. Z.B. werden alle Unternehmen aufgenommen, die mindestens 50% am Umsatz aus Gold verdienen. Damit setzt man sich natürlich wiederum anderen Risiken aus.

Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, dass Goldminen Aktien deutlich volatiler sind, als der Rohstoff. Steigt der Goldpreis um 10% so steigen die Goldminen Aktien in der Regel deutlich mehr. Bei fallenden Kursen stellt sich das natürlich umgekehrt ein. Goldminen Aktien verhalten sich daher wie gehebelte Finanzprodukte. Daher sollte man vorsichtig mit der Positionsgröße umgehen.

Man Goldminen ETFs auch als Aktiensparplan besparen. Wie das genau funktioniert habe ich in meinem Beitrag zum Aktiensparplan beschrieben.

Gold als Investment – Mein Fazit

Wir haben uns nun intensiv mit Gold als Investment beschäftigt. Natürlich treffen viele Punkte auch auf andere Edelmetalle, wie Silber und Platin zu. Für mich kommt Gold vor allem für größere Vermögen in Frage. Wer erst möglichst viel Vermögen aufbauen möchte, der sollte sich eher im Bereich von besseren langfristigen Anlageklassen umsehen (z.B. Aktien). Hier sei der Vollständigkeit noch erwähnt, dass keine Steuern bei physischen Goldgewinnen anfallen (ab einer Haltedauer von 1 Jahr).

Man kann auch beides verbinden, indem man Goldminen Aktien oder einen entsprechenden ETF aus diese Unternehmen aufnimmt. Natürlich entwickeln sich die Unternehmen nicht zwingend so wie das Gold.

Gut geeignet ist Gold meiner Meinung nach als reiner Inflationsausgleich, sowie als Zahlungsmittel für den Krisenfall. Hier kann auch Silber zum Einsatz kommen, da hier eine bessere Stückelung möglich ist. Ich bin der Ansicht, dass ein gewisser Teil an Gold- und Silbermünzen zu diesem Zweck eine gute Idee sind.

Natürlich sollte man zudem im Hinterkopf haben, dass auch ein Investment in Gold gewissen Risiken unterworfen ist. Es empfiehlt sich immer, sich vor dem Investieren mit der Materie zu befassen!

Meiner Ansicht nach ist das physische Gold insgesamt zu bevorzugen,  egal ob im Fachhandel oder bei Onlineanbietern. Hier gibt es z.B. den GoldSilberShop.de.
Jetzt bei GoldSilberShop.de Edelmetalle und DiamanDie aktuellen Preislisten zu Gold- und Silbermünzen habe ich auch hier einmal angehangen:






In diesem Sinne happy Investing

Aktien kaufen

4 Comments. Leave new

Ich habe heute mal darüber nachgedacht, welche Assetklasse im Moment besonders unpopulär ist. Denn normalerweise bieten sich bei den jeweils unpopulären Vermögensklassen die besten Chancen. Im Moment sehe ich da nur Gold. Danke für diesen Artikel!

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    Hamsterradblog
    August 16, 2017 9:30 am

    Hey,
    ja Gold ist sicher unpopulär. Allerdings heißt das ja nicht zwingend, dass es aktuell ein gutes Investment ist. Warum nicht, habe ich versucht zu beschreiben. Generell kann Gold aber sicher für jeden in Frage kommen. Besonders für größere Vermögen sehe ich Gold positiv.

    Gruß
    Christian

    Reply

Für mich gibt es bei Gold mehrere Nachteile

– es werden aktuell Milliarden investiert um a) im Weltall Gold abzubauen und b) Gold in aktuell unwirtschaftlichen Gebieten zu schürfen, beides führt zu Wertverlust
– Lagerungskosten
– Muss vor Beschädigungen geschützt werden

Für den Fall eines Währungskollaps habe ich eine Dollar und Franken Reserve.

Eine Alternative zu Gold & co (Edelmetalle) sind für mich seit 2013 Cryptos. Aber klar, hochspekulativ. Die Rendite ist aber – kannst du ja mal recherchieren. 😉

Reply
    Hamsterradblog
    August 24, 2017 9:06 am

    Hallo Walter,
    danke für Deinen Kommentar. Absicherung über Währungen ist eine spannende Alternative. Ich bevorzuge hierfür Optionen (für Aktien). Bei Währungen ist es natürlich entsprechend leichter, sich einen Korb ins Depot zu legen. Mit Kryptos möchte ich mich nicht beschäftigen. Ich sehe keinen Mehrwert darin, zumal man auch mit Unternehmen entsprechende Renditen erzielen kann. Unternehmen kann ich langfristig bewerten, aber Kryptos sind nicht zu bewerten und mir zuviel Zockerei. Aber das kann ja jeder am Ende für sich selbst entscheiden 🙂

    Reply

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